Herzlich willkommen zu unserem Frühlingsfest mit der Companie PARADOX
am Sonntag den 22. April 2012 um 16:00 Uhr im Mehrzweckraum
Dieses Theaterstück mit und ohne Masken wird Sie begeistern. Die Veranstaltung geht in ein gemeinsames Abendessen über. Bewohner, Angehörige, Freunde und Mitarbeiter sind recht herzlich eingeladen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Veranstaltungsort
Haus der Betreuung und Pflege
Am Mehlsack
Seestr. 26-28
88214 Ravensburg
Verleihung des Antistigma-Preises
v.l.n.r. Vertreter der companie paradox mit Masken, Dr. Raoul Borbé (Vorstand des Vereins companie paradox Ravensburg e.V.), Prof. Wolfgang Gaebel (ehemaliger DGPPN-Präsident und Vorsitzender der Preiskomitees)
Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) hat der Theatergruppe den Antistigma-Preis 2010 verliehen. Übergeben wird der mit 5000,-€ dotierte Preis am 25.11.2010 in Berlin beim Hauptsymposion „Stigmatisierung“ am DGPPN-Kongress an Dr. Raoul-Borbé und Vertreter der companie.
companie paradox - Die Theatergruppe
Regisseure
Ana Schlaegel, Walter Koch
Projektleitung
Stephan Oberle
companie paradox Ravensburg e.V. - Verein zur Förderung integrativer Kunst und Kulturprojekte
Entstehung
Innerhalb des Bereiches Arbeit & Rehabilitation des Zentrums für Psychiatrie DIE WEISSENAU in Ravensburg wurde in den letzten Jahren ein Theaterprojekt „companie paradox" entwickelt, das ab 1. Oktober 2007 vom Verein „companie paradox Ravensburg e.V." weitergeführt wird. Die Theatergruppe, bestehend aus Beschäftigten der Weissenauer Werkstätten (Werkstatt für psychisch behinderte, erwachsene Menschen), Mitarbeitern bzw. Personal des Zentrums für Psychiatrie Weissenau, nahm ihre Arbeit erstmals im Herbst 2003 auf.
Seit der Premiere des Stückes „Puppenhaus" und vielen Aufführungen hat sich die Gruppe kontinuierlich weiterentwickelt. So waren BürgerInnen aus Stadt/Landkreis Ravensburg und Bodenseekreis integriert und aktiv am Maskenbau und dem anschließend aufgeführten Masken-Theaterspektakel DOXCITYRavensburg in der Altstadt Anfang Juli 2007 beteiligt. Die Texte werden von der Gruppe gemeinsam mit der Schauspielerin und Regisseurin Ana Schlaegel (Theater Ravensburg) und dem Theaterpädagogen und Regisseur Walter Koch (blaukunst Meersburg) erarbeitet.
Der Verein unterstützt die zukünftige Arbeit der Theatergruppe und fördert die Integration psychisch Kranker in die Gesellschaft und will dabei seine Aktivitäten über die Region Oberschwaben-Bodensee u.a. auch auf das europäische Ausland ausweiten. Kontakte bestehen bereits zu einer polnischen Theatergruppe in Krakau.
Am 20. Juni 2007 wurde in der Gründungsversammlung des Vereines der folgende Vorstand und ein Künstlerisch-wissenschaftliche Beirat gewählt:
Gründungsvorstand 2007
- Dr. Raoul Borbé
- Jürgen Harnau
- Monika Härle
- Stephan Oberle
Vorstand 2010
- Jürgen Frick
- Monika Härle
- Georg Heßlinger
- Stephan Oberle
- Klaus Weishaar
Künstlerisch-wissenschaftlicher Beirat
- Barbara Ehrmann
- Heike Engelhardt
- Alexander Nelles-Ehrmann
- Walter Koch
- Ana Schlaegel
companie paradox Ravensurg e.V. ist als gemeinnützig im Sinne der steuerlichen Vorschriften anerkannt.
Die Schirmherrschaft über den Verein hat Oberbürgermeister Hermann Vogler übernommen und die Stadt Weingarten unterstützt ebenfalls diesen Verein.
Zwecke und Ziele - Der Verein
Der Verein ist in der Region Bodensee-Oberschwaben tätig, dabei auch dem europäischen Gedanken verpflichtet, was Aktivitäten und Kooperationen in ganz Europa beinhaltet.
Zwecke und Ziele des Vereins sind die Förderung:
der künstlerischen Zusammenarbeit zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen der Wiedereingliederung von psychisch kranken und behinderten Menschen in das gesellschaftliche Leben von künstlerischen Ausdruckformen, insbesondere von psychisch kranken und behinderten Menschen des körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefinden jedes Menschen, insbesondere psychisch kranker und geistig behinderter Menschen von generationsübergreifendem künstlerischen Arbeiten.
Diese Ziele und Zwecke sollen erreicht werden durch:
- Förderung für Chancengleichheit im Bereich Arbeit und Kunst
die Schaffung und Betrieb von Einrichtungen als Orte für künstlerisches Arbeiten und Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung; - durch Investitionen und Betrieb von künstlerischer Ausstattung;
- Kursangebote zur Förderung künstlerischer Prozesse, gegebenenfalls mit persönlicher Betreuung;
- die Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen;
- die Beteiligung am öffentlichen künstlerischen Leben.
- die Durchführung von Schulungen und Qualifikationen.
- die Durchführung von Kulturprojekten
- die Durchführung anderer Veranstaltungen, auch unter Einsatz moderner Medien, die zur Erreichung des Vereinszwecks geeignet sind.
Und alle weiteren Maßnahmen, die die Ziele und Zwecke des Vereins fördern.
Das gesamte Konzept des Vereins und der daraus entstehenden Produkte und Aktivitäten werden unter künstlerischen Aspekten betrachtet und entsprechend als Kunst der Öffentlichkeit präsentiert.
Aufnahmeantrag - Antrags-Formular als PDF-Download
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